• Susan Sobrig

Was wäre, wenn ...

Aktualisiert: 12. Sept 2020

Eine durchaus interessante Frage, die uns unzählige Möglichkeiten eröffnet und jede altbekannte Geschichte in neuem Licht erstrahlen lässt.


Bildquelle: Pixabay


„Es war einmal …“

war der magischste aller Satzanfänge, die meine Kindheit begleitet haben. Eingekuschelt im warmen Bett lauschte ich den Märchen, die meine Großmutter mir vorgelesen hat. Mit der Zeit konnte ich sie alle auswendig. Danach reichte es mir, nur im Buch zu blättern und die bunten Bilder anzuschauen, um den Film in meinem Kopf abspielen zu können.

Meine Cousins zogen mich sogar der Oma als Vorleserin vor, auch wenn sie ihnen versicherte, dass ich keineswegs lesen konnte. Auch das Argument, dass wir alle beinahe gleich alt seien und ich, genauso wie sie auch, das Lesen noch nicht beherrschte, stieß auf taube Ohren. Offenbar war ich sehr überzeugend, denn sie haben felsenfest behauptet, dass ich das durchaus könne.

Der Grundstein war gelegt, und als ich dann wirklich lesen konnte, habe ich alles verschlungen, was ich in die Finger bekam. Danach war es nur ein kleiner Schritt zu den ersten Versuchen, eigene Geschichten zu erfinden.


Auch wenn „Es war einmal …“ noch heute eine magische Wirkung auf mich hat, ist es inzwischen ein anderer Ansatz, der mich beschäftigt: Was wäre, wenn …?


Was wäre, wenn …?


Eine durchaus interessante Frage, die uns unzählige Möglichkeiten eröffnet und jede altbekannte Geschichte in neuem Licht erstrahlen lässt.


So lange wie die Menschheit selbst gibt es Geschichten über die seltsamsten Wesen, die neben uns existieren und sich nur selten zu erkennen geben. Zumindest behaupten einige von uns, ihnen begegnet zu sein.

Engel gehören definitiv zu dieser Kategorie. Eine faszinierende Gattung, die unsere Fantasie beflügelt – besonders jene Vertreter, die des Himmels verwiesen wurden.

Wir alle kennen den Grund dafür: Sie waren entrüstet darüber, dass sie den Platz hinter den Menschen einnehmen sollten. Eine durchaus empörende Tatsache, ein so unvollkommenes Wesen wie einen Menschen vor die Nase gesetzt zu bekommen.

Aber war das wirklich der Grund? Hat es sich wirklich so zugetragen?

Was wäre, wenn …?

Diese Frage führte mich zu einer eigenwilligen Geschichte über gefallene Engel, ihre Nachkommen, Dämonen und jede Menge anderer Wesen mitten in London.

Unter dem Reihentitel Hell’s Secrets gibt es bereits zwei Bände zu lesen: Gefallenenbrut und Götterblut.

Wenn ihr sie noch nicht gelesen habt, würde ich mich freuen, euch als Leser*innen zu gewinnen und eure Meinung zu hören. Wer sich für den Newsletter eintragen möchte, bekommt ab Herbst exklusive Einblicke in den dritten Band, an dem ich zurzeit arbeite.

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